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Der Weg ist lang: ein Vollstudium in Sprachen & Literatur (Germanistik, Anglistik, Romanistik) oder Geschichte, Erdkunde, Mathematik, Biologie, Chemie, Physik. Bis zum Staatsexamen I sind schnell einmal 12 Semester vergangen. In der Studienmitte etwa sollte man das sog. Philosophicum ablegen – eine Beschäftigung mit Pädagogik und Philosophie, die jedoch wenig mit der späteren Unterrichtspoblematik zu tun hat. Der Praxisschock ist unausweichlich: Selten hat wohl ein Studium so wenig mit der späteren Praxis im Beruf zu tun. Wie soll man bloß eine Klasse halb gelangweilter, halb spöttisch-lauernder Jugendlicher für Shakespeares Dramen oder die amerikanische Verfassung begeistern! Oder wenigstens ihre Aufmerksamkeit so weit erkämpfen, dass sie in der nächsten Prüfung brauchbare Zensuren bringen.
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