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| Komposition, Bachelor of Music |
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»Com-ponere« heißt zusammenstellen. Was hier zusammengestellt wird, sind Musikteile, Noten. Sie werden in einer speziellen Schrift, der Notenschrift, aufgezeichnet. Heute geht es auch elektronisch. Es gibt wenige klassische Komponisten in unserer Zeit – die meisten verdienen sich ihr Geld mit Kompositionen für Unterhaltungsmusik. Daneben müssen sie noch arbeiten, als Musiklehrer oder Dirigent, Kapellmeister oder Chorleiter, um existieren zu können. Komponieren ist ein künstlerischer Vorgang, vergleichbar demjenigen des Schreibens (Buch). Man mag vielleicht noch so wollen – es gibt Tage, da bringt man keinen Buchstaben, resp. keine Note aufs Papier. Die Kreativität lässt sich nicht beliebig gängeln. Doch bevor man anfangen kann zu komponieren, braucht man eine solide Wissensbasis über die Werke anderer Komponisten, über die Möglichkeiten der Musik überhaupt. Während des Studiums erfolgt eine fundierte Ausbildung in Musiktheorie; es gibt aktuelle und praxisorientierte Seminare in Instrumentenkunde und Notation, in der Analyse der instrumentalen wie der elektronischen Musik und in den Musikwissenschaften. Instrumentalunterricht erfolgt begleitendend während des ganzen Studiums.
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