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Viel Arbeit muss geleistet werden, damit sich ein Geschäft oder ein Kaufhaus voller neuer, moderner Waren präsentieren kann. Dazu müssen die Kaufleute im Einzelhandel viele Angebote vergleichen und eigene Preise kalkulieren, sich entscheiden und bei der betreffenden Firma bestellen. Sie setzen dazu anwendungsbezogene IT-Kenntnisse ein; so klappt alles in der Warenwirtschaft reibungslos (Bestellungen, Lieferungen, Eingänge, Ausgänge usw.). Nach der Lieferung mussten (müssen) die Waren mit Preisen versehen (auszeichnen) und schließlich attraktiv in das eigene Angebot eingeordnet werden. Wie bei jeder Ware, machen sich die Kaufleute im Einzelhandel deren besondere Qualitäten bewusst, um ihre KundInnen gut informieren zu können. Denn bevor sich KundInnen für eine bestimmte Ware entscheiden, möchten sie genau informiert werden. Für den Kaufentscheid ist nicht allein der Preis ausschlaggebend! Das Preis/Leistungsverhältnis muss stimmen, möglichst den Wettbewerbern überlegen sein.
Freundlichkeit + Kompetenz – das ist die Gewinner-Formel im Umgang mit den Kunden. Alle Handlungen der Kaufleute im Einzelhandel sind auf Kundenzufriedenheit ausgerichtet. Man würde zwar denken, gute Qualitätswaren würden sich »wie von selbst« verkaufen, doch ohne den »Menschen im Mittelpunkt« geht gar nichts. Es sind immer die Menschen, die den Handel bewegen!
In der jüngsten Ausbildungsordnung (von Aug. 2004) gibt es im 1. + 2. Jahr (Grundausbildung) 9 Pflicht-Qualifikationen wie z.B. Information + Kommunikation, Marketinggrundlagen, Grundlagen des Rechnungswesens. Diese Zusatz-Qualifikationen werden ergänzt.
Mithilfe der vielen verschiedenen Qualifikationen können alle Geschäfte ihre Prioritäten in der Ausbildung selbst setzen, d.h. sie können je nach ihrem eigenen Bedarf ausbilden, z.B. sich in erster Linie auf die »Kunst der Beratung« konzentrieren, oder, wie in Kaufhäusern oder Selbstbedienungsläden, Beratung als eine unter mehreren Fähigkeiten und Kenntnissen schulen.

 
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