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Ist ein Kunde gewonnen, wird zuerst einmal ein Datenaufnahmegespräch geführt. Dieses geht von der Auflistung bestehender Vermögen bis hin zu den Perspektiven, inkl. Altersvorsorge. Dieses Grundsatzgespräch kann bis zu einem Tag dauern. Nach dieser umfassenden Datenaufnahme analysiert der Finanzplaner oder die Finanzplanerin die Situation und entwerfen entlang den Vorstellungen des Kunden längerfristige Anlagepläne. Auch der Computer wird in den Analyseprozess miteinbezogen. Die Maschine simuliert verschiedene finanzielle Entwicklungen und rechnet sie hoch. Für das konkrete Portfolio des Kunden sind z.B. gewisse, überall gepriesene Fonds oft weniger günstig, doch das zu durchschauen fällt dem Laien schwer. »Der Kunde ist Käpitän, ich bin der Lotse.» Je nach Risikofreudigkeit des Kunden kauft man nur top-sichere Anlagepapiere oder investiert auch in Aktien riskanterer Natur. Im Grunde würden die Kunden ihren Finanzplaner oder ihre Finanzplanerin nach dieser Bestandesaufnahme ihrer finanziellen Situation und Strategieerstellung nicht mehr brauchen, doch die meisten Kunden haben dann Vertrauen zu ihrem Finanzplaner gefasst und möchten deshalb weiter von ihm betreut werden.
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