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Die Aufgaben einer Personalentwicklerin, eines Personalentwicklers sind von Firma zu Firma unterschiedlich – einmal eher die Organisation von Weiterbildungsseminaren, einmal eher Manager aufwändiger Programme für Führungskräfte. Zentral für die Arbeit der PersonalentwicklerInnen ist es, die Entwicklungsmöglichkeiten eines Mitarbeiters so genau wie möglich herauszufinden. Dazu verwenden sie die Potenzialanalyse, strukturierte Gespräche; auch ""Assessment on the Job"", d.h. das Beobachten der Mitarbeiters bei der Projektarbeit; weitere Instrumente sind Workshops und Mitarbeitergespräche. Manchmal gehört auch das Outplacement gekündigter Mitarbeiter, meist höherer Führungskräfte, dazu. Dort sorgen sie mit einer möglichst guten Vorbereitung auf den Arbeitsmarkt für die besten Chancen für eine baldige Neueinstellung. PersonalentwicklerInnen müssen möglichst genaue Bedarfsprognosen erstellen. Dazu müssen sie ihre Erfahrung und Faktenrecherche zu einem intuitiven, fast visionären Weitblick verarbeiten. Die wesentliche Frage lautet: »Verfügt das Unternehmen über genügend Menschen für den zukünftigen Bedarf? Wie viele Fach- und Führungskräfte mit welchen Fähigkeiten – beruflich wie persönlich – brauchen wir in den Organisationsbereichen der nächsten Jahre?« Für die erfolgreiche Lösung dieser Frage muss man einen guten Blick für den einzelnen Menschen haben, Gruppenveranstaltungen organisieren und leiten sowie Fragebogenaktionen durchführen und auswerten. PersonalentwicklerInnen müssen ihre Ideen und Vorschläge dem Management verkaufen. Da sie selber keine Entscheidungsgewalt haben, sind sie auf ihre eigene Überzeugungskraft angewiesen. Nur so bekommen sie die nötigen Finanzen zugesprochen, um ihre Projekte – sogar bei knappen Finanzen! – umsetzen zu können.
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