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| Personaldienstleistungskaufmann/-frau |
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Eine Firma erhält einen Großauftrag, der mit der eigenen Belegschaft nicht zu bewältigen ist. Der Chef möchte aber keine neuen MitarbeiterInnen einstellen, weil er sie nur kurzfristig benötigt. Deswegen entscheidet er sich zur Zusammenarbeit mit einer Zeitarbeitsfirma. Die Personaldienstleistungsmänner und -frauen dort können ihn umfassend beraten. Sie suchen geeignete Arbeiter und Arbeiterinnen und planen deren (Schicht-)Einsatz; manchmal suchen sie auch Angestellte, je nach Situation, kalkulieren und geben Angebote ab. Sie überprüfen auch die Arbeitssicherheit und den Gesundheitsschutz in den Firmen; dazu treten sie als VermittlerInnen auf, falls es zu einem Streit zwischen Unternehmen und ZeitarbeiterInnen kommen sollte. Personaldienstleistungskaufleute müssen schnell reagieren, denn wenn es in einer Firma zu Ausfällen kommt, muss dort »blitzschnell« umdisponiert werden, um die Ausfälle auf ein Mindestmaß zu halten. Auch langfristig müssen sie immer den Überblick behalten und gut koordinieren können. Sie sind immer auf dem Laufenden, kennen die gesetzlichen Änderungen im Arbeitsrecht, sind informiert, wann und wie sich Tarifverträge ändern. Sie sind die Experten für alles, was mit Personalwesen zu tun hat. Selbstverständlich tragen Personaldienstleistungskaufleute die Verantwortung für ihre MitarbeiterInnen, doch sie müssen natürlich auch ihren Kunden, den Unternehmen, gerecht werden. Diese »Vermittlerfunktion« ist nicht immer einfach. Manchmal müssen sie einige Zeit nach Kompromissen suchen. Personaldienstleistungskaufleute sind auch als ArbeitsvermittlerInnen tätig und verhelfen so MitarbeiterInnen zu Festanstellungen. Schließlich arbeiten Personaldienstleistungskaufleute auch in den Personalabteilungen von Unternehmen.
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