Lackierer/in (Industrie)

Lackierer/in (Industrie)

 
Berufsbeschreibung
Die Farbe zählt, ob wir uns ein Fahrrad, ein Haushaltgerät, ein Möbelstück oder einen Ziergegenstand auswählen. Lackierer und Lackiererin in der Industrie lackieren Maschinenteile, Geräte, und vielerlei Gegenstände, die unsere Industrie herstellt. Sie bringen die Lackierung nicht allein fürs Auge an, sondern auch, um das Rohmaterial gegen Rost und andere äußere Einflüsse zu schützen. Sie bearbeiten vielfältige Materialien: Metall, Kunststoff, Holz, Glas, Papier, Leder, Textilien. Sie kennen die «Tücken» jedes Materials, denn nur so können sie die Lackierung fachgerecht anbringen. Sie bereiten das Werkstück vor: Sie reinigen, spachteln, schleifen und grundieren die Oberfläche. Sie mischen die Farbe. Mit der Spritzpistole, mit Eintauchen ins Lackbad oder mit Elektrophorese tragen sie die Lackierung auf. Sie bringen auch Beschriftungen und Firmenlogo an.
Ausbildung Lackierer/in (Industrie)
a) 3 Jahre Lehre.
b) Ausbildung an einer Fachschule für Kunsthandwerk, Richtung angewandte Malerei oder Vergolder und Schilderhersteller.

Verwandt: Maler/in und Anstreicher/in, Schilderhersteller/in.
Anforderung
Handwerkliches Geschick, gesunde Atmungsorgane, gutes Farbempfinden, exakte Arbeitsweise, Ausdauer, guter Geruchssinn, gestalterisches Flair.
Entwicklungsmöglichkeiten
1 Jahr Meisterschule für Malerei.
Aufstieg: Vorarbeiter/in, Abteilungsleiter/in, Farbtonmischer/in, eigene Werkstätte (Voraussetzung: Meisterprüfung).
Berufskunde Jobmedia
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