Präparator/in

Präparator/in

 
Berufsbeschreibung
Präparator und Präparatorin mit zoologischer Fachrichtung präparieren tote Tiere zu Anschauungs- und Unterrichtsobjekten: Das sind Säugetiere, Vögel, Fische, Insekten, Kriechtiere, Tierskelette und auch Tierflüssigkeiten.

Präparatoren kennen unterschiedliche Konservierungsmethoden, die sie je nach Objekt wählen. Präparieren sie ein Säugetier, nehmen sie mit besonderen Techniken die Haut vom Körper ab, reinigen und gerben das Fell. Sie erstellen Maßzeichnungen vom Tierkörper und formen mit Modellierton auf einem Gerüst den Tierkörper naturgetreu nach. Dabei stützen sie sich auf Zeichnungen und Tierbilder. Vom fertigen Modell erstellen sie einen Abguss aus Kunststoff. Auf das Kunststoffmodell leimen sie das gegerbte Fell und vernähen Schnittstellen. Zu den Abschlussarbeiten zählen das Einsetzen spezieller Glasaugen genauso wie verschiedene Schminkarbeiten, sodass das Modell möglichst originalgetreu wirkt.

Präparatoren arbeiten in wissenschaftlichen Instituten oder Museen, wo sie Tiere für die Sammlung präparieren und das Sammelgut auch betreuen. Oder sie sind in einem gewerblichen Betrieb tätig, wo sie Aufträge von Schulen und Museen, Jäger-, Natur-, Vogelschutzvereinen oder Privatpersonen ausführen.
Ausbildung Präparator/in
3 Jahre Lehre. Es gibt nur wenige Lehrstellen.

Verwandt: Gerber/in, Schädlingsbekämpfer/in.
Anforderung
Ausgeprägtes Interesse für Naturwissenschaften, Beobachtungsgabe, gestalterisches Talent und Formengefühl, handwerkliches Geschick, exakte Arbeitsweise, Hygienebewusstsein, widerstandsfähige Konstitution, Selbständigkeit.
Entwicklungsmöglichkeiten
Fachtagungen im In- und Ausland, Kurse, Vorlesungen, Studium von Fachliteratur.
Berufskunde Jobmedia
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