Aktivierungsfachmann/-frau HF, dipl.

Aktivierungsfachmann/-frau HF, dipl.

Ersetzt Aktivierungstherapeut/in HF, dipl.
 
Berufsbeschreibung
Aktivierungsfachmann und Aktivierungsfachfrau arbeiten mit betagten, chronisch kranken und behinderten Erwachsenen. Sie setzen sich ein, um die körperlichen, geistigen, sozialen und emotionalen Fähigkeiten der Klienten und Klientinnen zu fördern und erhalten und ihnen Kontakte, Gemeinschaft und Tages- oder Wochenstruktur zu bieten. Gespräche, Spiele, Musik, handwerkliche und gestalterische Tätigkeiten, Kochen, gesellige Anlässe und weitere Aktivitäten sind aktivierungstherapeutische Massnahmen. Die Klienten können ihre Interessen einbringen und soviel wie möglich selbst entscheiden.
Aktivierungsfachleute arbeiten mit Gruppen oder einzelnen Personen und nehmen starken Bezug auf die individuellen Lebensgeschichten. Je nach Krankheit oder Behinderung, Interessen und Möglichkeiten erarbeiten sie ein Therapieprogramm. Die aktivierungstherapeutische Arbeit ist Teil der gesamten Betreuung und Begleitung. Kommunikation und Austausch mit Fachleuten verschiedenster Bereiche ist deshalb wichtiger Bestandteil der Arbeit.

Aktivierungsfachleute arbeiten in Alters- und Pflegeheimen, Tagesstätten, Geriatrieabteilungen von Spitälern, Behindertenwohnheimen, psychiatrischen Kliniken und bei der Spitex.
Ausbildung Aktivierungsfachmann/-frau HF, dipl.
3 Jahre Ausbildung an einer höheren Fachschule (HF); theoretische Ausbildung an der Schule ca. 40 %, Praxiseinsätze ca. 60 %.
Adressen

Firma / Schule Ort
FELDHEIM - Regionales Alters- und Pflegezentrum Reiden Reiden
Laufbahnberatung Gesundheitsberufe Zürich-Oerlikon
OdA Gesundheit - Kanton Schaffhausen Schaffhausen
OdA Gesundheit Bern Köniz
OdA Organisation der Arbeitswelt für - Gesundheits- und Sozialberufe St.Gallen
Zentrum für Ausbildung im Gesundheitswesen Kanton Zürich (ZAG) Winterthur
Anforderung
Mindestens 3-jährige abgeschlossene berufliche Grundbildung, abgeschlossene Diplom- oder Fachmittelschule oder Matura.
Je nach Ausbildungsinstitut wird ca. 1 Jahr Arbeitserfahrung in einer Institution des Gesundheits- oder Sozialwesens und/oder Pflegeerfahrung im Geriatriebereich vorausgesetzt.
Es ist ein Aufnahmeverfahren zu bestehen.

Die Tätigkeit erfordert Einfühlungsvermögen, Geduld, psychische Belastbarkeit, Initiative, Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, gestalterisches und manuelles Geschick, musische Begabung.
Entwicklungsmöglichkeiten
Spezialisierung in einem Fachbereich.
Weiterbildung im Bereich Management oder Pädagogik.
Berufskunde Jobmedia
© Berufskunde-Verlag der Alfred Amacher AG, Bahnhofstrasse 28, CH-8153 Rümlang