Fotomodell

Fotomodell

Berufsbeschreibung
Fotomodelle posieren vor Fotograf/innen: Die Fotos finden sich dann auf den Covers der internationalen Illustrierten, der Modekataloge oder -reportagen wieder. Oder auch in der Produktewerbung: Modelle mit makellosem Gesicht und schönem Décolleté z.B. für die Kosmetikbranche. Oft finden die Aufnahmen in verschiedenen Ländern statt. Die Fotomodelle müssen sich immer wieder an andere Zeit- und Klimagegebenheiten anpassen, was recht anstrengend sein kann. Zudem wird meist unter Termindruck gearbeitet. Der Beruf kann meist nur teilzeitlich und während einiger Jahre ausgeübt werden. Eine solide andere Berufsausbildung oder Maturität ist deshalb ratsam. Fremdsprachen sind unbedingt empfehlenswert. Modelle beherrschen Fotoposing, Foto- und Videoaufnahmen, Makeup und Hair-Styling, Laufstegtechnik u.v.m.
Ausbildung Fotomodell
Viele Modeschulen und Modell-Agenturen bieten Kurse an, meist berufsbegleitende. Die Professionalität der Kurse ist unbedingt zu prüfen.
Anforderung
Der Weg zur Arbeit als Fotomodell führt über eine Fotomodell-Agentur. Bei Eignung werden Probeaufnahmen gemacht und eine Setkarte für ein Vorzeigebuch erstellt. Das Modell wird bei der Agentur eingetragen und von dieser an Redaktionen und Werbeagenturen weiterempfohlen.

Makelloses Gesicht, schönes Décolleté; modische, gepflegte und elegante Erscheinung, harmonische Körperproportionen, persönliche Ausstrahlung, Grösse mindestens 170 cm für Frauen und 180 cm für Männer, Disziplin, Anpassungsfähigkeit, Teamgeist, Pünktlichkeit, Einsatzwille.
Entwicklungsmöglichkeiten
Aufstieg: internationale Tätigkeit, Topmodell (nur über gute Agenturen in Grossstädten); Spezialisierung: Aufnahmen für Kosmetikfirmen, Kataloge und Hochglanzprospekte.
Berufskunde Jobmedia
© Berufskunde-Verlag der Alfred Amacher AG, Bahnhofstrasse 28, CH-8153 Rümlang