Industrie- und Unterlagsbodenbaupraktiker/in EBA

Industrie- und Unterlagsbodenbaupraktiker/in EBA

 
Berufsbeschreibung
Industrie- und Unterlagsbodenbaupraktiker und Industrie- und Unterlagsbodenbaupraktikerin sind vorwiegend im Rohbau von Wohn- und Geschäftshäusern anzutreffen. Ihr Fachgebiet sind Böden, die stark beansprucht werden und Unterlagsböden als Tragschicht zwischen dem Betonboden und dem sichtbaren Bodenbelag. Im Team helfen sie mit auf dem Betonboden eine Zwischenschicht zu erstellen, die einerseits isoliert und andererseits gute Basis für den späteren Bodenbelag (Holz, Kunststoff, Textilien) ist. Sie legen die notwendigen Materialien bereit, verlegen Isoliermaterialien, tragen Belagsmaterial auf. Sie setzen Maschinen ein, müssen aber auch vieles manuell ausführen.
Der Beruf zählt zum Berufsfeld «Verkehrswegbau»: Der Verkehrswegbau umfasst den Bau verschiedenster Verkehrswege, ob Strassennetz, Sportplatz, Schienennetz oder Industriebelag. Diese Bauwerke sind täglich hohen Belastungen, z.B. durch Fahrzeuge, Maschinen, Züge, Gebäudelast, ausgesetzt. Für die Arbeiten werden zahlreiche Geräte, kleine, grosse und ganz spezifische Baumaschinen eingesetzt.
Ausbildung Industrie- und Unterlagsbodenbaupraktiker/in EBA
2 Jahre berufliche Grundbildung. Abschluss eidgenössisches Berufsattest.
Die schulische Bildung findet in Blockkursen an der «Berufsfachschule Verkehrswegbauer» in Sursee statt; die Schwerpunktausbildung beginnt im 2. Lehrjahr. Überbetriebliche Kurse runden die praktische und schulische Bildung ab.

Siehe auch 3-jährige berufliche Grundbildung als Industrie- und Unterlagsbodenbauer/in EFZ.
Anforderung
Abgeschlossene Volksschule.
Handwerkliches Geschick, praktischer Sinn, technisches Verständnis, Freude an der Arbeit im Freien und an Teamarbeit.
Entwicklungsmöglichkeiten
Berufliche Grundbildung als Industrie- und Unterlagsbodenbauer/in EFZ (Einstieg ins 2. Bildungsjahr).
Berufskunde Jobmedia
© Berufskunde-Verlag der Alfred Amacher AG, Bahnhofstrasse 28, CH-8153 Rümlang