Techniker/in HF – Telematik, dipl.

Techniker/in HF – Telematik, dipl.

Berufsbeschreibung
Techniker und Technikerin Telematik übernehmen das Planen, Einrichten und Unterhalten von Telekommunikations- und Informationsnetzwerken. In kleineren Unternehmen sind sie zuständig für Organisation und Betrieb der Netzwerke. In grösseren Unternehmen betreuen sie einen Teilbereich oder arbeiten bei Projekten mit. Um massgeschneiderte Systeme zu planen, klären sie zuerst die Bedürfnisse, Leistungsanforderungen und räumlichen Gegebenheiten mit dem Kunden ab. Sie erstellen ein Pflichtenheft, evaluieren Hard- und Software, erstellen eine Kostenkalkulation und beraten den Kunden über die bestmöglichen Lösungen. Sie sind beim Einrichten der Netzwerke dabei, koordinieren die Arbeiten, konfigurieren und programmieren Endgeräte und Netzwerke, sorgen für Daten- und Netzwerksicherheit, prüfen die Installation, achten auf das Einhalten der Kosten- und Zeitvorgaben. Bestehende Netzwerke passen sie modernen Anforderungen an und sie beheben allfällige Störungen.
Telekommunikation ist eine Wachstumsbranche, Herausforderungen der nächsten Jahre sind z.B. VOIP (voice over ip), Video-Übermittlung, sichere Datenübermittlung.
Ausbildung Techniker/in HF – Telematik, dipl.
5 Semester berufsbegleitende Ausbildung sowie je nach Ausbildungsinstitut noch einige Wochen für die Diplomarbeit.
Abschluss: dipl. Techniker/in HF Telematik.
Anforderung
Abgeschlossene, mindestens 3-jährige berufliche Grundbildung in der Telekommunikations- oder Elektroindustrie oder gleichwertige Ausbildung, Anstellung im Telekommunikationsbereich während der Ausbildung, Mathematik- und Englischkenntnisse. Einige Ausbildungsinstitutionen verlangen Berufspraxis im Telekommunikationsbereich.

Interesse an technischen und elektronischen Fragen, logisch-analytisches Denken, Konzentrationsfähigkeit, Interesse an Informatikthemen, Sinn für praktische und theoretische Vorgänge und Abläufe, Freude am Experimentieren, mathematisches Verständnis, Teamfähigkeit, Fähigkeit zum Abstrahieren.
Entwicklungsmöglichkeiten
Nachdiplomstudien und -kurse von Höheren Fachschulen und Fachhochschulen.
Berufsprüfung (BP) als Informatiker/in mit eidgenössischem Fachausweis. Höhere Fachprüfung (HFP) als dipl. Informatiker/in.
Studium als Ingenieur/in BSc FH Telekommunikation, Informatik oder Elektrotechnik.

Aufstieg: Gruppenleiter/in, Projektleiter/in, Abteilungsleiter/in, Berufsbildner/in.
Berufskunde Jobmedia
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