Model/Dressman

Model/Dressman

Berufsbeschreibung
Auf Modenschauen präsentieren weibliche und männliche (Mannequins und Dressmen) Models – meist im Vorfrühling und im Frühherbst – die neuesten Trends. Selbstverständlich tun sie das so verlockend wie möglich, denn schließlich ist die Show ja kein Selbstzweck, sondern soll sich in hohen Verkaufszahlen niederschlagen. Modeschöpferinnen und -schöpfer, Großhandelsfirmen, Einkaufsgenossenschaften sowie Stoff- und Konfektionsfabrikanten zeigen ihre Kollektionen den Fachleuten des Einkaufs von Modegeschäften.

Nur ganz wenige Models werden Topmodels. Gute Agenturen, meist in großen Hauptstädten, sind dazu unerlässlich. Zur internationalen Tätigkeit braucht es viel Disziplin, Ausdauer und Mobilität. Da der Beruf meist nur relativ kurz ausgeübt werden kann, ist eine Ausbildung in einem anderen Beruf oder Abitur sehr zu erwägen.
Ausbildung Model/Dressman
Der Einstieg erfolgt durch die Vermittlung von Agenturen. Es gibt viele private, meist berufsbegleitende Kurse. Diese Schulen dürfen aber nicht vermitteln.
Es ist unbedingt ratsam zu prüfen, ob ein Kurs professionell aufgebaut ist. Verschiedene Agenturen führen eine Abschlussmodenschau vor einer Jury vor und geben ein Zertifikat ab.
Anforderung
a) Agentur schickt zum Training »on the job« – falls ins Team passend, keine schulischen Vorbedingungen) oder b) Beruf im Modefeld – Konfektionsschneider/in, kaufmännische/r Angestellte/r o.ä.; gewisse Minimalgröße (nachfragen).

Gepflegtes Aussehen, persönliche Ausstrahlung, gutes Körpergefühl, Anpassungsfähigkeit, Fremdsprachen, harmonische Bewegungsabläufe, Disziplin, Freude, sich vor Publikum zu präsentieren, gewisses schaupielerisches Talent, Teamfähigkeit.
Entwicklungsmöglichkeiten
Top-Mannequin/Dressman, Mode-Agent/in, Agenturleitung.
Berufskunde Jobmedia
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