Industriedesign, Bachelor of Arts

Industriedesign, Bachelor of Arts

Berufsbeschreibung
Industriedesigner und -designerinnen entwerfen Gebrauchsgegenstände des täglichen Lebens wie Handys, Fernseher, Küchengeräte, Fahrräder etc. – alles, was in Serienproduktion hergestellt wird. Die Entwürfe für diese Gegenstände setzen sie in Zeichnungen am Computer um und erstellen daraus dann Modelle. Dabei sollen Form und Funktion in einem vernünftigen Verhältnis zueinander stehen (form follows function).

Industriedesigner verfolgen laufend die Entwicklungen in der Wirtschaft und im Lebensstil der Menschen, damit sie ihre Produkte den Trends entsprechend entwerfen können. Wenn die Kunden einen Gegenstand sehen, sollte es durch besonders schönes Design überzeugen. Auch die Kosten der Produktion müssen durch den zu erwartenden Ertrag gedeckt werden. Um dies zu erreichen, arbeiten die Industriedesigner eng mit Technikern oder Ingenieuren zusammen. Von ihnen erfahren sie, welche Beschränkungen es in der Produktion gibt und was gut umsetzbar ist.

Industriedesigner und -designerinnen müssen Überholtes neu überdenken: Produkte, deren Design vielleicht noch ansprechend ist, die jedoch nicht umweltgerecht sind, müssen auf die neuen Bedürfnisse angepasst werden. Produkte, die mangelnde Funktionen aufweisen, müssen aufgerüstet werden. Die Konkurrenz bringt ständig neue Produkte auf den Markt, auch da müssen sie mithalten können.
Studium Industriedesign, Bachelor of Arts
6–8 Semester: Studium.
Anforderung
(Fach-)Hochschulreife, meist Praktikum und Eignungsprüfung.

Kreativität, Interesse für Arbeitsmethoden, Neugier, Erfahrung im handwerklich-technischen Bereich, Verständnis für Herstellungsverfahren und Materialeigenschaften, Freude an Umweltgestaltung, Anpassungsfähigkeit, praktische Denkweise.
Entwicklungsmöglichkeiten
Art Director, Entwicklungsleitung, Master of Arts - Industriedesign, Geschäftsleitung, Unternehmer/in.
Berufskunde Jobmedia
© Berufskunde-Verlag der Alfred Amacher GmbH, Küssaburgstraße 20, DE-79801 Hohentengen