Kaufmann/-frau EFZ – Bauen und Wohnen

Kaufmann/-frau EFZ – Bauen und Wohnen

 
Berufsbeschreibung
Kaufleute Bauen und Wohnen erledigen administrative und betriebswirtschaftliche Aufgaben in Betrieben des Bauhaupt- und Baunebengewerbes sowie in Bau-Grosshandelsbetrieben. Sie arbeiten in den Abteilungen Beschaffung, Leistungserstellung oder im Verkauf, in der Personalabteilung, der Buchhaltung oder im Sekretariat.

Kauffrauen und Kaufmänner Bauen und Wohnen kennen die Produkte, mit denen sie täglich zu tun haben, wissen über die Herstellungsweise und die Verwendungsmöglichkeiten Bescheid und erkennen Trends in ihrem Markt.

Als Mitarbeitende bei Planern, Total- und Generalunternehmen, Herstellerfirmen, Händlern, Hochbau-, Tiefbau- und Ausbaubetrieben kümmern sie sich um die internen administrativen Abläufe, verfassen Mails oder Briefe oder passen Daten an. Zudem schreiben sie Rechnungen oder kontrollieren diese, kümmern sich um die Einhaltung von Terminen, stehen mit Kunden und Lieferanten in Kontakt, verfassen oder kontrollieren Offerten, organisieren die Auslieferung und helfen mit, die gesetzlichen Vorschriften der Bauwirtschaft umzusetzen.
Die kaufmännische Arbeit in einem Betrieb der Branche Bauen und Wohnen kann sich täglich ändern und ist daher stets sehr abwechslungsreich.


Ausbildung Kaufmann/-frau EFZ – Bauen und Wohnen
3 Jahre Grundbildung mit zwei Profilen:
Basis-Grundbildung (B-Profil) oder erweiterte Grundbildung (E-Profil) bzw. E-Profil mit Berufsmatura.
Adressen

Firma / Schule Ort
Eberhard Bau AG Kloten
Implenia Schweiz AG Aarau
Implenia Schweiz AG Dietlikon
Marti AG Basel Basel
Marti AG Bern Moosseedorf
Marti Dienstleistungen AG Moosseedorf
Marti Technik AG Moosseedorf
SABAG Biel - Bienne Biel
TECTON AG Pfäffikon Pfäffikon/ZH
Anforderung
B-Profil: Abgeschlossene Volksschule, oberste Stufe mit genügenden oder mittlere Stufe mit guten Leistungen.
E-Profil: Abgeschlossene Volksschule, oberste Stufe mit guten Leistungen oder mittlere Stufe mit Zusatzschuljahr und guten Leistungen.

Berufsmatura: Abgeschlossene Volksschule, oberste Stufe mit sehr guten Leistungen und bestandene BMS-Aufnahmeprüfung.
Für alle Profile notwendig: Beherrschen des Tastaturschreibens.

Freude an kaufmännischen Aufgaben, Freude an Computerarbeit, Sprachgewandtheit (mündlich und schriftlich), Fremdsprachenkenntnisse, Organisationstalent, Zuverlässigkeit, Zahlenflair, gute Auffassungsgabe, Kontaktfreudigkeit, Selbständigkeit.
Entwicklungsmöglichkeiten
Mit dieser Grundbildung fällt die Weiterbildung innerhalb oder in anderer Richtung der Branche leicht. Es gibt verschiedene Angebote, zum Beispiel von Berufsfachschulen, Weiterbildungszentren, Berufs- und Branchenverbänden.

Berufsprüfungen (BP):
Einkaufsfachmann/-frau, Aussenhandelsfachmann/-frau, Immobilienbewirtschafter/in, Verkaufsfachmann/-frau, Holzkaufmann/-frau, etc.

Höhere Fachprüfungen (HFP):
Dipl. Betriebswirtschafter/in KMU, Dipl. Marketingleiter/in, Dipl. Verkaufsleiter/in oder Einkaufsleiter/in mit eidg. Diplom usw.

Höhere Fachschule (HF):
Dipl. Betriebswirtschafter/in HF, Marketingmanager/in HF etc.

Fachhochschule (FH):
Z.B. Bachelor of Science FH in Betriebsökonomie.
Berufskunde Jobmedia
© Berufskunde-Verlag der Alfred Amacher AG, Bahnhofstrasse 28, CH-8153 Rümlang