Prozessfachmann/-frau BP

Prozessfachmann/-frau BP

Berufsbeschreibung
Die Prozessfachleute sind in der Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie, in Dienstleistungs- und anderen Unternehmen tätig. Zur Optimierung der Produktionsprozesse ist eine umfassende Organisation erforderlich, die sie aufbauen. Darunter fallen Bereiche der Datenermittlung, Arbeitsgestaltung, Fertigungsplanung, Produktionsplanung/-steuerung. Auch Materialwirtschaft, betriebliches Rechnungswesen, Qualitätssicherung, Informatik, Arbeitssicherheit und Umweltschutz müssen sie beherrschen. Sie spezialisieren sich auf einen Teilbereich oder übernehmen sogar die Betreuung des gesamten Bereichs. Das hängt ganz von der Grösse des Betriebs und seiner Struktur ab.
Ausbildung Prozessfachmann/-frau BP
Für das Bestehen der Berufsprüfung (BP) werden berufsbegleitende Vorbereitungskurse empfohlen, Dauer ca. 3–4 Semester.
Anforderung
a) Abgeschlossene Berufslehre oder gleichwertige Ausbildung und 6 Jahre Berufpraxis, (Lehrzeit wird angerechnet) oder
b) Maturität oder gleichwertiger Abschluss und 5 Jahre Berufstätigkeit, davon 2 Jahre als Prozessfachmann/-frau
c) andere Vorbildung und 8 Jahre praktische Tätigkeit, davon 2 Jahre als Prozessfachmann/-frau sowie
d) Nachweis der Modulabschlüsse, nicht älter als 5 Jahre.

Interesse an betrieblichen, wirtschaftlichen und technischen Fragen, Verständnis für komplexe Zusammenhänge, logisch-abstraktes Denken
Flair für kreative Lösungen, Organisationstalent, räumliches Vorstellungsvermögen, Durchhaltevermögen, Fähigkeit zur Motivierung anderes, Einfühlungsvermögen, Teamgeist.
Entwicklungsmöglichkeiten
Fachkurse.
Höhere Fachprüfung als dipl. Logistikleiter/in, dipl. Leiter/in des technischen Kundendienstes/Service, dipl. Instandhaltungsleiter/in.
Ausbildung als Techniker/in HF oder Ingenieur/in FH.
Nachdiplomstudien an Techniker- und Fachhochschulen.
Aufstieg: Projektleiter/in, Abteilungsleiter/in.
Berufskunde Jobmedia
© Berufskunde-Verlag der Alfred Amacher AG, Bahnhofstrasse 28, CH-8153 Rümlang