Textiltechnologe/-in EFZ – Design

Textiltechnologe/-in EFZ – Design

 
Berufsbeschreibung
Textiltechnologe und Textiltechnologin der Fachrichtung «Design» wirken an den Kollektionen von Textilunternehmen mit. Sie arbeiten in der Kreationsabteilung des Unternehmens oder im eigenen Atelier. Je nach Produktionsbereich werden unterschiedliche Techniken eingesetzt. In der Weberei suchen sie nach neuen Webmustern, z.B. für Kleider- und Kravattenstoffe. Im Textildruck entwerfen sie Druckmuster, um Stoffe zu bedrucken, z.B. Kleiderstoffe, Seidenschals, Heimtextilien. In der Stickerei kreieren sie Stickmuster, z.B. für Oberbekleidung, Wäsche, Heimtextilien.

Textiltechnologen «Design» haben ein feines Gespür für neue Modetrends und halten sich in Sachen Mode auf dem Laufenden, durch Zeitschriften, Bücher und Messebesuche. Sie erstellen Entwürfe gemäss eigenen Ideen, vielfach aber auch gemäss Kundenwünschen und Ideen ihrer Vorgesetzten. Sie setzen die Entwürfe am Computer mit CAD-Programmen in technische Zeichnungen um. Damit ihre Dessins in der Produktion zu realisieren sind, kennen sie die Produktionsprozesse gut und beziehen sie in die Umsetzung ein.
Ausbildung Textiltechnologe/-in EFZ – Design
Die berufliche Grundbildung dauert 3 Jahre in einer der dargestellten Fachrichtungen. Den Berufsfachschulunterricht besuchen die Lernenden aller Fachrichtungen zu rund 80% gemeinsam. In speziellen Themenblöcken werden die fachspezifischen Kenntnisse unterrichtet.

Der Beruf «Textiltechnologe/-in» ist in fünf Fachrichtungen unterteilt: Verarbeitung, Veredlung, Mechatronik, Seil- und Hebetechnik sowie Design.


Es gibt auch eine verkürzte, 2-jährige Grundbildung «Textilpraktiker/in EBA». Abschluss: eidg. Berufsattest. Siehe entsprechendes Berufsbild.
Anforderung
Abgeschlossene Volksschule, mittlere oder oberste Stufe, mit guten Leistungen im Rechnen.

Abgeschlossener 1-jähriger Vorkurs an einer Schule für Gestaltung.

Ausgesprochene Freude am kreativen Schaffen, überdurchschnittliche Begabung im Zeichnen und Malen, Sinn für Farben und Formen, gutes Vorstellungsvermögen, Kreativität, Flair für Mode und Trends, Spass am Umgang mit textilen Materialien.
Entwicklungsmöglichkeiten
Es bestehen verschiedene Weiterbildungsmöglichkeiten, unter anderem bei der Schweizerischen Textilfachschule (STF) in Wattwil, Zürich und St. Gallen: Textilkaufmann/-frau STF, dipl. Textilwirtschafter/in HF (Bachelor Hons in Textile Business Management), Techniker/in HF Textil Fashion Design & Technology.

Ausbildung und Berufsprüfung als Farbdesigner/in, Studium als Designer/in BA FH Richtung Textildesign, Mode-Design oder Style and Design.

Aufstieg: Gelernte Berufsleute übernehmen bei Eignung meist bald Positionen des mittleren Kaders: Leiter/in des Prüflabors, Betriebsleiterassistent/in, Betriebsleiter/in, Abteilungsleiter/in, Ausbilder/in.
Berufskunde Jobmedia
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