Zifferblattmacher/in

Zifferblattmacher/in

Berufsbeschreibung
Zifferblattmacher und Zifferblattmacherin fertigen verschiedenartige Motive für die Zifferblätter von Uhren an. Dabei geht es um Stundenzeichen oder Ziffern, die Anzeige der Mondphasen, Tages- und Datumsangaben, Markenname, Dekorationen etc.
Für die Arbeit benutzen sie unterschiedliche manuelle und automatische Maschinen wie Siebdruck- oder Tampondruckmaschinen.
Sie organisieren ihre Arbeit nach den Instruktionsplänen, die sie von der technischen Abteilung erhalten.
In einigen Unternehmen entwickeln die Zifferblattmacher auch Prototypen von Zifferblättern, zum Beispiel dann, wenn Kunden ganz bestimmte Inschriften oder Zeichen wünschen.
Ausbildung Zifferblattmacher/in
2 Jahre.

Titel: Diplom als Zifferblattmacher/in (frz. Cadranographe).
Anforderung
Abgeschlossene Volksschule.

Gute Sehkraft, Sinn für Ästhetik, Handgeschicklichkeit, Geduld, Ordnungs- und Sauberkeitssinn, Farben- und Formensinn, Durchhaltevermögen und Beharrlichkeit, Präzisionssinn.
Entwicklungsmöglichkeiten
Als Zifferblattmacher/in hat man die Möglichkeit, den Beruf auch in anderen Domänen auszuführen. Zum Beispiel für Beschriftungen von Einzelstücken und Artikeln in der Schreibwaren-, Optiker- oder Haushaltsbranche.

Aufstiegsmöglichkeiten finden sich hauptsächlich im Rahmen interner Spezialisierung oder auch als Teamleiter/in, Atelierchef/in etc.; Unternehmer/in.
Berufskunde Jobmedia
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